Nirgendwo ist das kulturelle Angebot vielfältiger als rund um den Neusiedlersee.
Mörbisch gilt als die Hochburg der Operette. Bei den berühmten Seefestspielen lauschen jedes Jahr über 200.000 Besucher den Klängen zauberhafter Melodien. Intendant Harald Serafin versteht es zudem, seine Produktionen medienwirksam zu inszenieren. Millionen Menschen freuen sich alljährlich auf die Fernsehübertragung, doch nur, wer einmal dabei gewesen ist und die ganze Schönheit der Aufführungen vor dem Hintergrund der umwerfenden pannonischen Landschaft erfahren hat, kann verstehen, warum so viele Menschen diese Veranstaltung als kulturellen Fixtermin in ihren Kalender eintragen.
Der Römersteinbruch in St. Margarethen ist die größte Naturbühne Europas und ein absolutes Highlight der Region. Die wildromantische Naturkulisse ist wirklich einzigartig und Schauplatz opulenter Opernspektakel. „Die Zauberflöte“, „Otello“, „Turandot“ und „Aida“, Bizets „Carmen“ und Verdis „Nabucco“ feierten hier große Erfolge und stießen auf uneingeschränkte Begeisterung. Die Festspiele avancierten innerhalb weniger Jahre zu einem Open-Air-Opernfestival von Weltformat und sind ein absolutes Muss für jeden Kulturliebhaber.
Die Landeshauptstadt Eisenstadt ist absolut sehenswert. Wandert man durch die Fußgängerzone der entzückenden Altstadt, sollte man keinesfalls versäumen, das Schloss Esterházy zu besichtigen. Und wenn man ein Fan der klassischen Musik ist, tut man das am besten während der Joseph Haydn Festspiele. Der Schwerpunkt liegt – natürlich – bei Joseph Haydn.
Begibt man sich gerne auf die Spuren der Vergangenheit und hat man ein Faible für alte Schlösser, so sind außer dem Schloss Esterházy auch das Schloss Halbturn und das Schloss Kittsee einen Ausflug wert. In den großräumigen Hallen der barocken Schlösser finden überdies regelmäßig sehenswerte Ausstellungen zu verschiedenen Themen statt. Ein besonderer Tipp in der Winterzeit sind sicherlich die Adventmärkte zu Schloss Halbturn und Kittsee.
Kommt man in Mönchhof vorbei, sollte man einen Besuch des Dorfmuseums nicht auslassen. Dort erfährt man, wie die Bauern, Handwerker und Kleinhäusler hier früher gelebt haben, wie sie es schafften, dem „Hoadboden“ (Heideboden) ihre Existenz abzutrotzen, wie sie arbeiteten, wohnten und feierten.
Um das haus im puls zu besuchen, muss man Neusiedl nicht verlassen. Direkt an der Oberen Hauptstraße findet man Burgenlands beste Weine in dem eindrucksvollen Ambiente zeitgenössischer Architektur, die mit den aus der Renaissance bestehenden Gebäudeerkern verschmilzt. Die Vinothek „Weinwerk-Burgenland“ präsentiert über 400 Weine von 140 burgenländischen Winzern. Viele Weine können im Haus oder im zentralen Weingastgarten direkt verkostet werden, Interessierte sind gerne eingeladen, an kommentierten Weinverkostungen oder den vielfältigen Weinthemenveranstaltungen im Haus teilzunehmen.
Um 1725/26 hat Prinz Eugen die Marchfeldschlösser Hof und Niederweiden gekauft und zu weitläufigen barocken Anlagen erweitern lassen. Heute taucht man hier in die faszinierende Welt des Barock ein, feiert Feste im Zeichen wahrhaft fürstlicher Lebensart: vom Pferdefest bis zum Operettenkonzert, vom eleganten Bankett bis zum rustikalen Adventmarkt.
Die Nähe zur ungarischen Grenze verführt zu einem Abstecher in unser Nachbarland. Ein Geheimtipp ist die Kleinstadt Sopron, die nicht nur eine wunderschöne Altstadt besitzt. In der Nähe der Ortschaft, in Fertöd, liegt auch das Schloss Esterházy, ein prächtiger Barockbau, der durch seine Ähnlichkeit mit dem Schloss Schönbrunn in Wien den Reichtum der Familie Esterházy erahnen lässt.
Die Kartenbesorgung für Veranstaltungen und die Organisation von Ausflügen oder Abendprogrammen übernehmen Familie Wende und Team gerne für ihre Gäste.